Aktuelles - Tierarztpraxis Dr. Pfaffernoschke

VonDr. Pfaffernoschke

Für chirurgische Eingriffe steht der Operationsraum mit dem Inhalationsnarkosegerät und intensiver Überwachung zur Verfügung, um auch bei kritischen Patienten eine sichere Narkose zu gewährleisten. Es werden viele verschiedene Operationen durchgeführt, wie z.B. Kastrationen von Hund und Katze oder Tumorentfernungen mit Hilfe der Elektrochirurgie, ein elegantes Verfahren mit Strom zu operieren. Aber auch „Alltagsprobleme“ wie Hautwarzen, Wundbehandlungen und kleinere Weichteilchirurgie werden behandelt. Für spezielle Augenoperationen steht uns Prof.Dr. Roberto Köstlin zur Seite.

Bei der Inhalationsnarkose mit Monitoring und Kapnographie handelt es sich um ein sanftes, schonendes, steuerbares und sehr gut überwachtes Narkoseverfahren, das auch für Risikopatienten, wie sehr alte oder vorerkrankte Tiere geeignet ist. Balancierte Anästhesien stellen risikominimierte Narkosen auch für Hoch-Risiko-Patienten dar. Das Narkoserisiko ist allerdings nie ganz ausschließen, sondern nur soweit möglich minimieren.

 

Wie eine Inhalationsnarkose funktioniert

Unsere Patienten bekommen zur Einleitung (Prämedikation) einer Inhalationsnarkose zunächst eine Sedierung (Beruhigung), sowie ein Schmerzmittel (Analgetika) in den Muskel injiziert. Das präoperativ verabreichte Schmerzmittel führt nicht nur zu Schmerzfreiheit in und nach der Operation , sondern auch zur Minderung der benötigten Narkosemittel-Menge oder der Narkosetiefe und somit zu der Erhöhung der Narkose-Sicherheit. In dieser Phase dürfen die Besitzer gern noch bei Ihren Tieren bleiben, um den Patienten Sicherheit und Geborgenheit zu geben.Nach ca. 5-10 Minuten legen wir einen venösen Zugang (Braunüle). Über diesen bekommen die Tiere dann ein ultrakurz wirksames Narkosemittel und die Dauertropfinfusion wird angelegt.

 

Jetzt können die Patienten intubiert werden​

Der sterile Trachealtubus hält die Luftwege zuverlässig offen, verhindert die Einatmung von Mageninhalt oder Speichel, sichert die Beatmung mit reinem Sauerstoff und die Narkosegaszufuhr.Das Narkose-Gasgemisch aus Sauerstoff und Isofluran-Gas ist gut verträglich, schonend, steuerbar, sowie schnell an – und wieder abflutbar, um schnell auf Narkosezwischenfälle reagieren zu können.

Heutzutage stehen uns in der Tiermedizin eine Vielzahl anästhesiologisch wirksamer Injektions- und Inhalationspräparate, die sensibel und situationsgerecht kombiniert, belastbare Narkosen für unsere Tiere in jeder Altersstufe und bei fast allen erdenkbaren Vorerkrankungen ermöglichen, zur Verfügung. Zudem sind diese Anästhesien optimal steuerbar, so dass auf Narkosezwischenfälle sehr schnell reagiert werden kann und der Patient nach Operation alsbald wieder wach und munter ist.

Wir bilden uns auf verschiedenen Fortbildungen permanent weiter, um auf dem neuesten Stand der Wissenschaft und Technik zu sein und unseren Patienten ein Höchstmaß an Know-How und Sicherheit bieten zu können.

VonDr. Pfaffernoschke

Biologische Tiermedizin: Brücke zwischen Homöopathie und Schulmedizin

 

Sehen sie hierzu das Video: Was ist biologische Tiermedizin?

 

Die Sprache des Körpers sprechen und verstehen

Die Regulierung und Kontrolle aller Organ- und Stoffwechselfunktionen des Körpers erfolgt mit Hilfe einer unermesslichen Vielfalt von Enzymen und Hormonen im low dose-Bereich. Die einzelnen Botenstoffe kommen meist nur in winzigen Mengen von wenigen Nano- oder Mikrogramm vor. Schon geringe Abweichungen von den physiologischen Konzentrationen können weitreichende Auswirkungen haben und das körpereigene Gleichgewicht stören. Ziel der biologischen Therapie ist es, gestörte Regelkreise wiederherzustellen: Durch ihre niedrig konzentrierten Wirkstoffkomponenten entsprechen die Kombinationspräparate von Heel den natürlichen Konzentrationen im Körper.

Biologische Tiermedizin

Wir setzen bei der Behandlung Ihrer Tiere neben der klassischen Schulmedizin auf die biologische Tiermedizin, weil sie effektiv, gut verträglich und nebenwirkungsarm ist. Besonders moderne homöopathische Kombinationspräparate kommen hierbei zum Einsatz, die als biologische Heilmittel bezeichnet werden. Solche Komplexmittel zeichnen sich dadurch aus, dass sie mehrere Wirkstoffe in sich vereinen. Sie sind so kombiniert, dass sie gegen ein möglichst weit gefasstes Ursachenspektrum einer Erkrankung gerichtet sind. Biologische Heilmittel, wie zum Beispiel der Firma Heel, bieten uns erfolgreiche Lösungen u.a. bei  chronischer Niereninsuffizienz, Geriatriekur (Senioren), Zahnfleischentzündung, Arthrose oder Tumornachbehandlung. Nutzen Sie die Kompetenz unserer Tierarztpraxis, fragen sie nach der biologischen Therapie für Ihr Tier!

VonDr. Pfaffernoschke

Wir haben die große Ehre, Ihnen mitteilen:

Prof. Dr. Roberto Köstlin, Fachtierarzt für Chirurgie, Zusatzbezeichnung Augenheilkunde unterstützt das Team.

 

Herr Professor Köstlin hatte viele Jahre eine Professur am Lehrstuhl für Chirurgie und Ophthalmologie der Ludwig-Maximilians-Universität München inne. Er wird uns zukünftig in seinen Fachgebieten zur Seite stehen.   

Für Fragen zu einem chirurgischen Eingriff oder eine spezielle Untersuchung Ihres Tieres können Sie einen Termin in unserer Praxis vereinbaren. Anfragen können sie auch per Email ggf. mit entsprechenden Bilder an uns schicken. 

Fachtierarzt für Chirurgie, Zusatzbezeichnung Augenheilkunde
Diplomate of the European College of Veterinary Surgeons (ECVS) 

VonDr. Pfaffernoschke

Praxisräume gesucht in Gauting

 

 

Ab sofort suchen wir wieder neue Räume für die Tierarztpraxis. In Frage kommt eine Ladenfläche, eine Wohnung mit zentraler Lage in Gauting zur gewerblichen Nutzung oder ein Haus mit Möglichkeit zum Aufteilen in Privat und Praxis. Gut sichtbar und mit Parkmöglichkeiten wäre von Vorteil. Preis VHB. Wir freuen uns über jedes Angebot!

 

Kontakt gesundestier@web.de oder 089/84005900

 

 

 

 

 

 

VonDr. Pfaffernoschke

IBD bei Hund und Katze

Die IBD (=inflammatory bowel disease) ist nicht heilbar und tritt bei Hunden und Katzen auf. Häufig betroffen sind Französische Bulldogen, Boxer und Deutsche Schäferhunde. Aber natürlich kann diese Krankheit bei jeder anderen Rasse und auch Mischlingen auftreten. Bei Katzen sind vor allem die Siamkatzen häufig betroffen.

Es handelt sich um eine chronische Darmentzündung. Am häufigsten ist der Dünndarm betroffen,  doch es kann vom Magen bis hin zum Enddarm jeder Abschnitt des Magen-Darmtraktes in Mitleidenschaft gezogen sein.

Die Ursache ist nach wie vor unklar. Diskutiert werden aber eine gestörte Darmbakterienflora, Beteiligung der Nahrung oder auch Veränderungen an den Darmzellen selbst durch eine angeborene Störung. Alle diese möglichen Ursachen führen zu einer unkontrollierten Entzündungsreaktion mit vermehrter Darmtätigkeit und oft stark beschleunigter Magen-Darm-Passage. Dies bedeutet, dass die Nahrung zu schnell durch den Magen-Darmtrakt transportiert wird und somit nicht vollständig aufgenommen werden kann. Ebenso ist die Darmwand durch die chronische Entzündung verdickt, sodass auch die Nährstoffaufnahme über die Darmzellen erschwert wird.

 

Symptome

  • chronischer, therapieresistenter Durchfall unterschiedlichen Schweregrades und Kotbeschaffenheit
  • wechselnder Appetit (mal viel fressen, dann wieder nichts/weniger)
  • immer wieder Erbrechen
  • starker Gewichtsverlust, vor allem bei Beteiligung des Dünndarmes, da hier normalerweise die meisten Nährstoffe aufgenommen werden
  • Austrocknung
  • Blutarmut
  • Eiweissmangel (in starken Fällen sogar Flüssigkeitsansammlung im Bauchraum)
  • Vitamin B 12 Mangel

 

Diagnostik

Bereits in der klinischen Untersuchung kann der Tierarzt verdickte Darmschlingen und vergrößerte Lymphknoten tasten. 

Es müssen dann alle anderen Ursachen für Durchfälle ausgeschlossen werden (z.B. Parasiten, Futtermittelallergien usw.) Dies ist zum einen zeit-, aber auch kostenintensiv.

Eine Ultraschalluntersuchung kann charakteristische Merkmale in der Darmwand darstellen und eine Gewebeprobenentnahme aus dem betroffenen Gebiet des Verdauungstraktes liefert mit einer Untersuchung im mikroskopischen Labor die Gewissheit.

 

Therapie

Es handelt sich um eine lebenslange Therapie!

Spezialdiäten müssen konsequent gefüttert werden (abhängig von der Grunderkrankung) und zusätzlich werden Medikamente verabreicht, die das Immunsystem abschwächen.

Eine IBD kann nicht geheilt werden! Es ist ein Zusammenspiel vieler Faktoren, das dazu führt, dass es den betroffenen Tieren stabil gut geht, was während der Therapie viel Geduld, Zeit und Kontrolluntersuchungen erfordert. Trotzdem können immer wieder Rückfälle, sogenannte akute Schübe, auftreten. In dieser Zeit kann es notwendig sein, dass ausschließlich eine Eiweissquelle gefüttert wird, damit der stark entzündete Darm entlastet wird und sich wieder beruhigen kann.

Mit einer guten, auf jedes Tier individuell abgestimmten Behandlung können betroffene Hunde und Katzen jedoch gut leben!