Autor-Archiv Dr. Pfaffernoschke

VonDr. Pfaffernoschke

Wir haben die große Ehre, Ihnen mitteilen:

 

Prof. Dr. Roberto Köstlin 

Fachtierarzt für Chirurgie, Zusatzbezeichnung Augenheilkunde
Diplomate of the European College of Veterinary Surgeons (ECVS) 

Herr Professor Köstlin hatte viele Jahre eine Professur am Lehrstuhl für Chirurgie und Ophthalmologie der Ludwig-Maximilians-Universität München inne. Er wird uns zukünftig in seinen Fachgebieten unterstützen.   

Für Fragen zu einem chirurgischen Eingriff oder eine spezielle Untersuchung Ihres Tieres können Sie einen Termin in unserer Praxis vereinbaren. Anfragen können sie auch per Email ggf. mit entsprechenden Bilder an uns schicken. 

 

VonDr. Pfaffernoschke

IBD bei Hund und Katze

Die IBD (=inflammatory bowel disease) ist nicht heilbar und tritt bei Hunden und Katzen auf. Häufig betroffen sind Französische Bulldogen, Boxer und Deutsche Schäferhunde. Aber natürlich kann diese Krankheit bei jeder anderen Rasse und auch Mischlingen auftreten. Bei Katzen sind vor allem die Siamkatzen häufig betroffen.

Es handelt sich um eine chronische Darmentzündung. Am häufigsten ist der Dünndarm betroffen,  doch es kann vom Magen bis hin zum Enddarm jeder Abschnitt des Magen-Darmtraktes in Mitleidenschaft gezogen sein.

Die Ursache ist nach wie vor unklar. Diskutiert werden aber eine gestörte Darmbakterienflora, Beteiligung der Nahrung oder auch Veränderungen an den Darmzellen selbst durch eine angeborene Störung. Alle diese möglichen Ursachen führen zu einer unkontrollierten Entzündungsreaktion mit vermehrter Darmtätigkeit und oft stark beschleunigter Magen-Darm-Passage. Dies bedeutet, dass die Nahrung zu schnell durch den Magen-Darmtrakt transportiert wird und somit nicht vollständig aufgenommen werden kann. Ebenso ist die Darmwand durch die chronische Entzündung verdickt, sodass auch die Nährstoffaufnahme über die Darmzellen erschwert wird.

 

Symptome

  • chronischer, therapieresistenter Durchfall unterschiedlichen Schweregrades und Kotbeschaffenheit
  • wechselnder Appetit (mal viel fressen, dann wieder nichts/weniger)
  • immer wieder Erbrechen
  • starker Gewichtsverlust, vor allem bei Beteiligung des Dünndarmes, da hier normalerweise die meisten Nährstoffe aufgenommen werden
  • Austrocknung
  • Blutarmut
  • Eiweissmangel (in starken Fällen sogar Flüssigkeitsansammlung im Bauchraum)
  • Vitamin B 12 Mangel

 

Diagnostik

Bereits in der klinischen Untersuchung kann der Tierarzt verdickte Darmschlingen und vergrößerte Lymphknoten tasten. 

Es müssen dann alle anderen Ursachen für Durchfälle ausgeschlossen werden (z.B. Parasiten, Futtermittelallergien usw.) Dies ist zum einen zeit-, aber auch kostenintensiv.

Eine Ultraschalluntersuchung kann charakteristische Merkmale in der Darmwand darstellen und eine Gewebeprobenentnahme aus dem betroffenen Gebiet des Verdauungstraktes liefert mit einer Untersuchung im mikroskopischen Labor die Gewissheit.

 

Therapie

Es handelt sich um eine lebenslange Therapie!

Spezialdiäten müssen konsequent gefüttert werden (abhängig von der Grunderkrankung) und zusätzlich werden Medikamente verabreicht, die das Immunsystem abschwächen.

Eine IBD kann nicht geheilt werden! Es ist ein Zusammenspiel vieler Faktoren, das dazu führt, dass es den betroffenen Tieren stabil gut geht, was während der Therapie viel Geduld, Zeit und Kontrolluntersuchungen erfordert. Trotzdem können immer wieder Rückfälle, sogenannte akute Schübe, auftreten. In dieser Zeit kann es notwendig sein, dass ausschließlich eine Eiweissquelle gefüttert wird, damit der stark entzündete Darm entlastet wird und sich wieder beruhigen kann.

Mit einer guten, auf jedes Tier individuell abgestimmten Behandlung können betroffene Hunde und Katzen jedoch gut leben!

VonDr. Pfaffernoschke

21 Jahre Tierarztpraxis

Kaum zu fassen: am 05.03.2001 eröffnete die Tierarztpraxis Dr. Silke Pfaffernoschke ihre Pforten und feiert daher heuer schon ihr 21 jähriges Jubiläum!

Wir möchten uns für das Vertrauen, das Sie uns entgegenbringen, indem Sie mit Ihrem Tier zu uns in die Praxis kommen, bedanken. Wir wünschen unseren Kunden und natürlich allen Patienten auch für die Zukunft alles Gute.

Ebenfalls herzlichen Dank für die Glückwünsche! Wir werden weiterhin unser Bestes für sie und ihren Liebling geben.

VonDr. Pfaffernoschke

Biologische Tiermedizin: Brücke zwischen Homöopathie und Schulmedizin

 

Sehen sie hierzu das Video: Was ist biologische Tiermedizin?

 

Die Sprache des Körpers sprechen und verstehen

Die Regulierung und Kontrolle aller Organ- und Stoffwechselfunktionen des Körpers erfolgt mit Hilfe einer unermesslichen Vielfalt von Enzymen und Hormonen im low dose-Bereich. Die einzelnen Botenstoffe kommen meist nur in winzigen Mengen von wenigen Nano- oder Mikrogramm vor. Schon geringe Abweichungen von den physiologischen Konzentrationen können weitreichende Auswirkungen haben und das körpereigene Gleichgewicht stören. Ziel der biologischen Therapie ist es, gestörte Regelkreise wiederherzustellen: Durch ihre niedrig konzentrierten Wirkstoffkomponenten entsprechen die Kombinationspräparate von Heel den natürlichen Konzentrationen im Körper.

Biologische Tiermedizin

Wir setzen bei der Behandlung Ihrer Tiere neben der klassischen Schulmedizin auf die biologische Tiermedizin, weil sie effektiv, gut verträglich und nebenwirkungsarm ist. Besonders moderne homöopathische Kombinationspräparate kommen hierbei zum Einsatz, die als biologische Heilmittel bezeichnet werden. Solche Komplexmittel zeichnen sich dadurch aus, dass sie mehrere Wirkstoffe in sich vereinen. Sie sind so kombiniert, dass sie gegen ein möglichst weit gefasstes Ursachenspektrum einer Erkrankung gerichtet sind. Biologische Heilmittel, wie zum Beispiel der Firma Heel, bieten uns erfolgreiche Lösungen u.a. bei  chronischer Niereninsuffizienz, Geriatriekur (Senioren), Zahnfleischentzündung, Arthrose oder Tumornachbehandlung. Nutzen Sie die Kompetenz unserer Tierarztpraxis, fragen sie nach der biologischen Therapie für Ihr Tier!

VonDr. Pfaffernoschke

Ab März 2021 steht in Deutschland ein neues Medikament zur Schmerzlinderung bei Hunden und Katzen mit Arthrosen zur Verfügung. Das Mittel enthält so genannte monoklonale Antikörper, die sich gegen den Botenstoff „Nerve-Growth-Factor“ richten, welcher im Schmerzgeschehen eine wichtige Rolle spielt. Wenn das Medikament injiziert wird, binden die Antikörper an diesen Schmerz-Botenstoff und machen ihn dadurch unwirksam. Monoklonale Antikörper binden ganz gezielt nur an ein Eiweiß, dadurch haben sie selten Nebenwirkungen. Anders als zahlreiche andere Schmerzmedikamente handelt es sich bei Antikörpern auch lediglich um Eiweißstoffe, die sehr einfach vom Körper abgebaut werden und dabei Leber und Nieren nicht belasten. Die Behandlung erfolgt in jeweils vierwöchigen Abständen in Form einer Injektion (Spritze) unter die Haut; eine Schmerzlinderung tritt etwa innerhalb einer Woche ein. Gerne besprechen wir mit Ihnen, ob die Behandlung für Ihren Vierbeiner eine Option darstellt! Vereinbaren Sie einfach einen Beratungstermin!

Achtung: da der „Nerve-Growth-Factor“ während der Trächtigkeit in der Entwicklung der Embryonen eine wichtige Rolle spielt, darf der Wirkstoff nicht bei tragenden Hündinnen oder Hündinnen, mit denen zukünftig noch gezüchtet werden soll, eingesetzt werden!

 

Quelle: Zoetis GmbH